Klavier lernen

Mit fünf Jahren bekam ich ein kleines Kinder-Holzklavier von meinen Eltern geschenkt. Es war das bis dahin schönste Geschenk meines Lebens. Ich wollte es gar nicht mehr aus den Händen geben. Das Klavier wurde meine ständiger Begleiter. Ich spielte Kinderlieder darauf bis meine Eltern es nicht mehr hören konnten. Irgendwann wurde ihnen bewusst, dass ich es ernst meinte mit dem Klavierspielen. Weitere fünf Jahre bettelte ich meine Eltern an, Unterricht nehmen zu dürfen. Sie hielten nichts davon, Geld für ein Hobby zu investieren. Mit 10 Jahren war es dann endlich soweit. Zum Geburtstag bekam ich einen Gutschein geschenkt für ein Jahr Klavierunterricht. Meine erste Klavierstunde war toll. Ich hatte das Gefühl zu Hause zu sein. Endlich würde ich das Instrument, das ich schon so lange liebte, erlernen. Ich wünschte, ich hätte ein ganzes Gutscheinbuch geschenkt bekommen, denn irgendwann war das Jahr vorüber. Ich wollte unbedingt meinen Unterricht weiterführen. So arbeitete ich schon mit 12 Jahren jedes Wochenende, um meinen Klavierunterricht zu finanzieren. Da wir kein besonders gutes Klavier hatten, spielte ich in unzähligen Restaurants in Berlin. Sobald ich ein Klavier sah, musste ich hinstürzen und die Tasten drücken. Diese Sucht hat mich nie verlassen. Klavierspielen lernen ist nicht einfach. Viele geben es nach ein paar Jahren auf. Trotzdem lohnt es sich, den Wünschen seines Kindes zu folgen, wenn es ein Instrument erlernen will. Weitere interessante Seiten sind: http://liagrote25.canalblog.com und http://klassischemusik.hautetfort.com/

Laisser un commentaire

Votre adresse de messagerie ne sera pas publiée. Les champs obligatoires sont indiqués avec *

*

Vous pouvez utiliser ces balises et attributs HTML : <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>